[HIER KÖNNTE IHR TITEL STEHEN]

12. – 25.07.2018

Eröffnung am 11. Juli 2018, 18.30 Uhr

Ausstellungsplakat
Begleitheft zur Ausstellung

Vier internationale Künstlerinnen, vier Wochen Arbeitsphase im Galerieraum und eine anschließende Ausstellung, bei der die entstandenen Arbeiten in ihrem Entstehungskontext präsentiert werden. Im Rahmen der Ausstellung [HIER KÖNNTE IHR TITEL STEHEN] wird der Lichthof Ost im Hauptgebäude der Humboldt-Universität für einen Monat zum temporären Atelier für Helena Hladilová, Anouk Kruithof, Britta Lumer und Zorka Wollny. Die Kleine Humboldt Galerie lädt Besucher*innen ein, in einem umfangreichen Rahmenprogramm die Ausstellung mitzugestalten und sich dem künstlerischen Schaffensprozess zu nähern.

Die vier Künstlerinnen Helena Hladilová, Anouk Kruithof, Britta Lumer und Zorka Wollny nutzen im Rahmen des Projekts [HIER KÖNNTE IHR TITEL STEHEN] den Lichthof Ost über einen Zeitraum von vier Wochen als gemeinsames Atelier und bringen damit künstlerische Praxis in den universitären Alltag. Durch ihre unterschiedlichen künstlerischen Herangehensweisen entstehen Arbeiten, die für die Besucher*innen verschiedene Schaffensprozesse sichtbar machen. Während der Atelierphase wird der Raum in regelmäßigen Abständen Besucher*innengruppen zugänglich gemacht und es werden von den Künstlerinnen geleitete Workshops angeboten. So wird ermöglicht, den Entstehungsprozess der Ausstellung zu begleiten und mitzugestalten. Im Anschluss an die Arbeitsphase werden die entstandenen Werke ohne Veränderung der Raumsituation in einer zweiwöchigen Ausstellung präsentiert. [HIER KÖNNTE IHR TITEL STEHEN] versteht sich als Handlungsaufforderung: Die Besucher*innen sind dazu eingeladen die […] zu füllen, indem sie der Ausstellung einen Titel geben, Katalogbeiträge verfassen und Impuls-Führungen anbieten. Zudem ermöglichen verschiedene Diskursveranstaltungen einen Dialog zwischen Künstlerinnen, Kurator*innen und anderen Besucher*innen. Indem alle Beteiligten ihre Spuren im Ausstellungsraum hinterlassen, wird der kuratorische Prozess für eine breite Öffentlichkeit geöffnet und der Ausstellungsraum zum Interaktionsraum, in dem entdeckt und voneinander gelernt werden kann.

 

Rahmenprogramm

Samstag, den 23. Juni, 14.00 – 16.00 Uhr: Offenes Atelier ohne Anmeldung

Montag, den 25. Juni, 16.00 – 18.00 Uhr: Workshop mit Zorka Wollny

Samstag, den 30. Juni, 14.00 – 16.00 Uhr: Offenes Atelier ohne Anmeldung

Montag, den 2. Juli, 16.00 – 18.00 Uhr: Workshop mit Anouk Kruithof

Mittwoch den, 11. Juli, 18.30 -21.30 Uhr: Vernissage & 20.30 Uhr: Performance von Zorka Wollny in Kollaboration mit Christine Schörkhuber und Studierenden

Donnerstag, den 12. Juli, 18.00 – 20.00 Uhr: Workshop mit Britta Lumer

Freitag, den 13. Juli, 18.30 – 20.00 Uhr: Künstlergespräch mit Ausstellungsrundgang ohne Anmeldung

Samstag, den 14. Juli, 16.00 – 18.00 Uhr: Workshop mit Helena Hladilová

Mittwoch, den 18. Juli, 18.00 – 21.00 Uhr: Symposium – Entstehungsräume: Studio-Labor-Büro

Samstag, den 21. Juli, 12.00 – 15.00 Uhr: Katalogwerkstatt

Mittwoch, den 25. Juli, 18.30 – 21.30 Uhr: Finissage

 

Künstler*innen

Helena Hladilová
Anouk Kruithof
Britta Lumer
Zorka Wollny

 

Für ihre Unterstützung danken wir Dr. Angelika Keune, Dr. Steffen Hofmann, Gudrun von Garrel, Christin Bargel und Nico Wittenberg.

Ermöglicht wird die Ausstellung durch die großzügige Unterstützung unserer Förderer: audan kunststiftung, AStA Freie Universität, AStA der Universität Potsdam, Berlin Sessions Residency, Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds, GLS Treuhand e.V., Humboldt-Universitäts-Gesellschaft, dem Polnischen Institut Berlin, Quartiersmanagment Flughafenstraße, Sparkasse Berlin, RefRat, Verein zur Förderung des Instituts für Kunst- und Bildgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin e.V.

 

Kuratiert von Tereza Havlíková, Benedek Hrutka, Julia Kochanek, Polina Kokotov, Tomke Malin Krohne, Veronica Leali, Nuria Röder, Agnesa Schmudke, Liz Stumpf, Alina Topf und Katrin Zellmer.