Die Kleine Humboldt Galerie wurde bereits 1978 von Mitarbeitern des Rechenzentrums der Humboldt-Universität zu Berlin und Berliner Künstlern gegründet und ist mittlerweile nach geschichtsträchtigen Veränderungen bei der 184. Ausstellung angelangt.
Zunächst war beabsichtigt, eine kulturvolle Atmosphäre im Rechenzentrum zu schaffen und gleichzeitig bildenden Künstlern, die in der DDR keine oder nur sehr wenig staatliche Förderung erfuhren, eine Ausstellungsmöglichkeit zu geben.
Nach 1989 wurde die Palette der Themen und Handschriften noch vielfältiger. Werke nichteuropäischer Künstler wurden ausgestellt, Einrichtungen und Künstler der Humboldt-Universität präsentiert und thematische, auf Berlin und auf zeithistorische Situationen bezogene Ausstellungen gezeigt.
Nicht nur geschichtlich, auch personell hat die Kleine Humboldt Galerie viele Veränderungen erlebt, verstand sie sich doch stets auch als eine studentische Initiative und ist als Förderverein unter studentischer Trägerschaft eingetragen.
Unterstützt wird die Arbeit der Kleinen Humboldt Galerie von der Kustodie sowie dem Referat für Öffentlichkeitsarbeit der Humboldt-Universität zu Berlin.
Die aktuelle Ausstellung Freischuss wird nun erstmalig im historischen Lichthof im nordöstlichen Seitenflügel des Hauptgebäudes der Humboldt-Universität stattfinden. Sie widmet sich zeitgenössischer Kunst.
