unselect

Ausstellungsfestival anlässlich der 10-jährigen kuratorischen Praxis der Kleinen Humboldt Galerie im Lichthof Ost vom 12. bis zum 21. Juli 2019

***For English version see below***

© graphic design by Charlotte Hansel in collaboration with Susi Hinz

Eröffnung am Freitag, den 12. Juli 2019, 18.30 Uhr im Lichthof Ost Unter den Linden 6

Ausgehend von dem alltäglichen und omnipräsenten Phänomen der Selektion thematisieren die zehn Ausstellungen des Festivals unselect in neun Tagen und einer Nacht die Dichotomie zwischen natürlichen Auswahlmechanismen und kulturellen Selektionsmustern.

Durch physikalische Versuche und mathematische Modelle versucht der Mensch sich seine Umwelt zu erklären und dadurch greifbar zu machen. Die Evolutionstheorie mit dem von Charles Darwin geprägten Konzept der natürlichen Selektion stellt einen dieser Erklärungsversuche dar.
Mit dem erheblichen Einfluss, den die Spezies Mensch auf den Planeten nimmt, ist er mit der Zeit selbst zu einem entscheidenden Selektionsfaktor geworden. Denn durch die von ihm hervorgebrachte Kultur beeinflusst der Mensch die Auswahlmechanismen der Natur und schafft dadurch Parallelgesetze, die den Rahmen abstecken, in dem eine andere, durch die Kultur bedingte Selektion zum Tragen kommt. Die Art, wie wir uns Wissen aneignen, spezielle Ernährungsweisen, spezifische Milieuverhalten, unser Umgang mit Medien sowie ein Streben nach Effizienz können als Beispiele für solche, kulturell beeinflussten Selektionsmechanismen gesehen werden. Sei es der Algorithmus im Internet, der unsere Suche vorbestimmt, auf uns zugeschnittene Partnervorschläge auf Tinder, personalisierte Werbung oder das Warensortiment im Supermarkt – unsere Umwelt ist von menschengemachten Vorauswahlen durchzogen. Dabei bedeutet zu selektieren, Einfluss zu nehmen und die Welt, in der wir leben, mitzugestalten: durch die Angebote, die uns zur Verfügung stehen, die Nachrichten, die verbreitet werden oder die Kunst, die wir ausstellen. Die Dichotomie von natürlicher und kulturell bedingter Selektion generiert ein Spannungsfeld. Hiervon ausgehend wird die Ausstellung unselect verschiedene Aspekte des Phänomens der Selektion thematisieren und Fragen aufwerfen: In welchen Lebensbereichen begegnen uns Selektionsmechanismen? Handelt es sich bei diesen immer um Gegenpole oder können sie in Einklang gebracht werden? Was bedeutet es, nicht zur „Auslese“ zu gehören?
An zehn Orten, von dem im 18. Jahrhundert erbauten Hauptgebäude der Humboldt-Universität Unter den Linden und einem jahrelang stillgelegten Hörsaal der Charité, bis hin zu den kaum bekannten Gewächshäusern in Dahlem, werden künstlerische Arbeiten gezeigt werden, die Selektionsprozesse anhand von Skulptur, Rauminstallationen, Sound- und Videoarbeiten und Performances aus unterschiedlichen Perspektiven verhandeln. Innerhalb der Universität als rahmengebende Institution wird die Thematik so für Besucher*innen erfahrbar gemacht und Raum für Diskurs geschaffen.

Während die Ausstellung im Hauptgebäude, anknüpfend an die 10-jährige Tradition der Kleinen Humboldt Galerie im Lichthof Ost, einen Monat lang zu sehen sein wird, finden anlässlich dieses Jubiläums an neun anderen Orten für die maximale Dauer von einem Tag weitere Ausstellungen statt. Ein Vermittlungsprogramm bestehend aus Workshops, Führungen und Vorträgen wird die Besucher*innen darüber hinaus anregen, sich mit dem Thema der Selektion kritisch zu beschäftigen.

Künstler*innen

Maria Anwander; Ruben Aubrecht; Naz Balkaya; Jan Bernstein; Benjamin Blaquart; Marianne Brepohl; Paula van Brummelen; Mayra Rodríguez Castro; Beatrice Celli; Yan Gi Cheng & Rei Matsushima; Daniel Chluba; Mark Dion; Polina Egorushkina; Jonas Etter; Lucius Fekonja; Charlene Galea; Andreas Gehrke; Eva Gentner; Stanislav Ginzburg; Miriam Rose Gronwald; Constantin Hartenstein; Anja Heymann; Susi Hinz; Duy Hoàng; Sophia Hörmann; Laura Horelli; Sonja Hornung; Johanna Jaeger; Torben Jost; Tilman Kanitz; Agnieszka Karasch; A/A Armin Keplinger & Andreas Greiner; Pascale Komarnicki; Saskia Krafft; Nicolò Krättli & Jonathan Banz; Marja Marlene Lechner; Aron Lesnik; Pia Linz; Hanne Lippard; Jonas Lund; Michal Martychowiec; Ulrike Mohr; Silvia Noronha; Brooklyn J. Pakathi; Minh Duc Pham; Peter Piller; Sascha Pohflepp; Tabita Rezaire; Christian Schellenberger; Nina Schuiki; Bogosi Sekhukuni; Dina Shneider; Robert Smithson; Anton Steenbock; Inia Steinbach; Agnieszka Szostek; Oliver Thie; Charles Thorburn; TIK,RS79(BLACK-BERLIN); Philip Topolovac; Lapatsch|Unger; Lilo Viehweg; Nicole Wendel; Markus Wirthmann; Woebken; Lauryn Youden

To: my future body ist als intergeneratives Tanzprojekt im Rahmen des Vermittlungsprogramms der KW Institute for Contemporary Art entstanden. Mit freundlicher Unterstützung der KW wird das Stück in einer abgewandelten Form im Rahmen von unselect wiederaufgeführt.

Programm:

Freitag 12.07. - Freitag 09.08.: unnatural, Lichthof Ost, Unter den Linden 6, 10117 Berlin

unnatural widmet sich der Dichotomie von Mensch und Natur, indem die menschliche Faszination für, sowie sein Einfluss auf natürliche Kreisläufe und deren Folgen im Zeitalter des Anthroprozäns thematisiert werden.

Freitag, 12.07.: unknown, Campus Nord, Zugang über die Philippstraße 13 (Haus 22/Wache), 10115 Berlin (bitte Beschilderung folgen)

unknown ist ein Performance-Abend, der dem Zufall überlassen ist: Die durch einen Zufallsgenerator ausgewählten Performances kreisen thematisch um die Abgabe der Entscheidungsmacht an (über-)natürliche Kräfte.

Samstag, 13.07.: unlucid, Gewächshausanlage Dahlem, Albrecht-Thaer-Weg 3, 14195 Berlin

unlucid untersucht die Wahrnehmung von membranen Strukturen, Haut und deren wechselseitigen Beziehungen. Die Gruppenausstellung schafft einen Raum, in welchem die Begegnungen von Lebewesen, organischen Prozessen, ihre Transformation und Oberflächengestaltung in ihrer Vielfalt dargestellt und hinterfragt werden.

Sonntag, 14.07.: unarchived, Gebäude an der Invalidenstraße 110, 10115 Berlin (Zugang an der Ecke Chausseestraße/Invalidenstraße)

unarchived sucht ausgehend von dem vergessenen Archivmaterial der Kleinen Humboldt Galerie nach Lücken in Archiven, widerständigen archivarischen Praktiken und den Wechselwirkungen von Material-Körper-Raumzeit innerhalb der Spannungsfelder von Erinnern, Vergessen, Selektieren, Konservieren, Transformieren.

Montag, 15.07.: unsown - unausgesät, Lise-Meitner-Haus, Newtonstraße 15, 12489 Berlin

unsown - unausgesät untersucht die Beschaffenheit von Materialien und die Entscheidungen, die wir in Bezug darauf treffen, wie wir diese heute und künftig verwenden.

Dienstag, 16.07.: uninternet:identities, Ziegelstraße 4, 10117 Berlin

uninternet:identities ist eine Ausstellung über Identität(en), Repräsentation, Zugehörigkeit und Ausgrenzung im digitalen Raum. Unter Berücksichtigung verschiedener kultureller Perspektiven werden hier Selektionsmechanismen im Internet anhand medienkünstlerischer Positionen verhandelt.

Mittwoch, 17.07.: undeterminants, Strahlensaal der ehemaligen Frauenklinik, Virchowweg 20, 10117 Berlin

undeterminants im Strahlensaal beschäftigt sich mit verschiedenen (visuellen) Ausprägungen von Entwicklungsformen und Entscheidungsprozessen – insbesondere deren (un-)linearen Verläufen – dem Einfluss von Außen sowie der Unberechenbarkeit des Fehlers und Zufalls.

Donnerstag, 18.07.: unit: V.D.E - Vor dem Essen, Thaersaal, Invalidenstraße 42, 10115 Berlin

unit: V.D.E - Vor dem Essen ist eine interaktive, experimentelle Versuchsanordnung zum Thema Zeitwahrnehmung, die sich auf die Tradition der Nahrungsmittelaufnahme bezieht und die Arbeit am Volumina phasenweise erforscht.

Freitag, 19.07.: untransparent, Arbeitskabinen auf Etage 5, Jacob-und-Wihelm-Grimm-Zentrum, Geschwister-Scholl-Straße 1/3, 10117 Berlin

untransparent setzt sich kritisch mit der Frage auseinander, wie ein Kanon entsteht und was als für das kulturelle Gedächtnis relevant erachtet wird.

Samstag, 20.07.: unfilter, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie auf dem Charité Campus Mitte, Charitéplatz 1, 10117 Berlin, Geländeadresse: Bonhoefferweg 3

unfilter nähert sich unseren durch konstante Wahrnehmungsselektion entstehenden inneren Bildern der vermeintlichen Realität durch das Medium der Zeichnung.

Sonntag, 21.07.: unfinished, Hegelplatz, Dorotheenstraße 24, 10117 Berlin

unfinished ist der Ausklang und die Reflexion des Festivals mit allen beteiligten Künstler*innen, dem gesamten Team der KHG, ehemaligen KHGlern, interessierten Mitarbeiter*innen der Humboldt-Universität sowie den Besucher*innen der Ausstellungen.

UNTERSTÜTZE UNS

ENGLISH VERSION:

Exhibition festival from 12 July until July 21 2019 celebrating the 10th anniversary of Kleine Humboldt Galerie’s curatorial practice at Lichthof Ost

Vernissage on Friday, 12 July 2019, starting 6.30 pm, at Lichthof Ost

Through its ten exhibitions taking place for nine days and one night, the festival unselect will explore the dichotomy between natural selection mechanisms and cultural patterns of selection – a phenomenon, both quotidian and omnipresent.

For the longest time, human beings have been committed to their quest of gaining a more thorough understanding of their environment. To make the world more comprehensible, they developed scientific experiments or models. Darwin’s theory of evolution and the concept of natural selection, for instance, represents one of these attempts to describe procedures of selection. Nevertheless, we ourselves have become a crucial factor in all different kinds of selection processes in the world, for our culture holds a significant impact on our environment. Due to our creation of culture, we have started influencing natural selection mechanisms and introduced laws appending those of nature. Thereby other, culturally conditioned kinds of selection come into place. Examples for some of the selection processes introduced by society are the way in which we acquire knowledge, how and what we choose to eat, social behaviour and our relationship towards media. Whether it is algorithms predetermining behavioural responses, personalised advertisements, dating suggestions put out by Tinder or the selection of goods at the supermarket – no matter where we look, pre-selections made by humans are everywhere. What selecting really means though, is to influence and build the world we live in whether that is by the choices we make on the offers available, the news that are distributed or the art that is exhibited.

Based on tensions created by the dichotomy of natural and cultural selection patterns, the exhibition festival titled unselect will examine various aspects of selection to raise questions, i.e.: In which areas of life do we encounter selection mechanisms? Do they always represent two opposite poles or could they be brought into harmony? Is it possible to withdraw oneself from patterns of selection? And what does it mean not to belong to the “chosen ones”?

In this year’s anniversary exhibition, Kleine Humboldt Galerie will explore various forms in which selection appears. At ten different venues, including the 18th century main building Unter den Linden, an abandoned lecture hall and the actively used but hardly known greenhouses in Dahlem, artworks including sculpture, media art, installations and performances will open up different perspectives on selection processes. Using the Humboldt University as a frame, Kleine Humboldt Galerie will create room to discuss the topic of selection and make it accessible for the visitors of the festival.

As it is the Gallery’s tradition, one exhibition will take place at Lichthof Ost located in the main building of the university for the course of one month. On top of that, this year nine additional pop-up exhibitions will be on display at different venues around the city. Complementing the festival, collateral events consisting of workshops, guided tours and lectures will encourage visitors to take a closer look at selection processes.

Artists

Maria Anwander; Ruben Aubrecht; Naz Balkaya; Jan Bernstein; Benjamin Blaquart; Marianne Brepohl; Paula van Brummelen; Mayra Rodríguez Castro; Beatrice Celli; Yan Gi Cheng & Rei Matsushima; Daniel Chluba; Mark Dion; Polina Egorushkina; Jonas Etter; Lucius Fekonja; Charlene Galea; Andreas Gehrke; Eva Gentner; Stanislav Ginzburg; Miriam Rose Gronwald; Constantin Hartenstein; Anja Heymann; Susi Hinz; Duy Hoàng; Sophia Hörmann; Laura Horelli; Sonja Hornung; Johanna Jaeger; Torben Jost; Tilman Kanitz; Agnieszka Karasch; A/A Armin Keplinger & Andreas Greiner; Pascale Komarnicki; Saskia Krafft; Nicolò Krättli & Jonathan Banz; Marja Marlene Lechner; Aron Lesnik; Pia Linz; Hanne Lippard; Jonas Lund; Michal Martychowiec; Ulrike Mohr; Silvia Noronha; Brooklyn J. Pakathi; Minh Duc Pham; Peter Piller; Sascha Pohflepp; Tabita Rezaire; Christian Schellenberger; Nina Schuiki; Bogosi Sekhukuni; Dina Shneider; Robert Smithson; Anton Steenbock; Inia Steinbach; Agnieszka Szostek; Oliver Thie; Charles Thorburn; TIK,RS79(BLACK-BERLIN); Philip Topolovac; Lapatsch|Unger; Lilo Viehweg; Nicole Wendel; Markus Wirthmann; Woebken; Lauryn Youden

To: my future body is an intergenerational dance-project developed by the KW Institute for Contemporary Art. With friendly support of the KW Institute, an adjusted re-enactment of the piece will be performed at the unselect exhibition festival.

Programme

Friday, 07/12 - Friday, 08/09: unnatural, Lichthof Ost, Unter den Linden 6, 10117 Berlin

unnatural is dedicated to the dichotomy of humans and nature, by exploring the human fascination with, as well as our influence on natural cycles and the consequences of this activity in the age of the Anthropocene.

Friday, 07/12: unknown, Campus Nord, enter through Philippstraße 11-13, 10115 Berlin (please follow the signs)

unknown is a performance evening that is left to chance: The performances selected by a sample generator revolve around leaving decision making to (super)natural forces.

Saturday, 07/13: unlucid, greenhouse complex Dahlem, Albrecht-Thaer-Weg 3, 14195 Berlin

unlucid examines the perception of membrane structures and the creation of surfaces, skin and the multiple relations between these entities. The group exhibition creates a place where the encounter between human beings, organic structures, their transformation and surface design will be explored in all it‘s diversity.

Sunday, 07/14:unarchived, Humboldt University building, Invalidenstraße 110, 10115 Berlin

unarchived searches for gaps within archives, resistant archival practices and the interplay of material-bodies-spacetime within the complex fields of remembering, forgetting, selecting, conserving, transforming – all based on the forgotten archival material of Kleine Humboldt Galerie.

Monday, 07/15: unsown – unausgesät, Lise-Meitner-Haus; Humboldt University’s Physics Department building, Newtonstraße 15, 12489 Berlin

unsown - unausgesät explores the nature of materials and the choices we make in terms of their usage today and in the future.

Tuesday, 07/16: uninternet:identities, Ziegelstraße 4, 10117 Berlin

uninternet:identities is an exhibition about identity/identities, representation, belonging and exclusion within the digital sphere. The presented media artworks question selection mechanisms on the internet and take different cultural perspectives into account.

Wednesday, 07/17: undeterminants, Strahlensaal at the former women’s hospital, Virchowweg 20, 10117 Berlin

undeterminants deals with different forms of developments and processes of decision-making, with an emphasis on (non) lineary courses, extraneous influence and unpredictability of coincidence and error.

Thursday, 07/18: unit: V.D.E - Vor dem Essen, Thaersaal, Invalidenstraße 42, 10115 Berlin

unit: V.D.E - Vor dem Essen is an experimental and interactive set-up dedicated to the perception of time and the tradition of consuming comestibles by exploring volumina in different states and stages.

Friday, 07/19: untransparent, study cabins Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum on floor no. 5, Geschwister-Scholl-Straße 1/3, 10117 Berlin

untransparent critically discusses the question of how a canon is formed and what is considered relevant to our cultural memory.

Saturday, 07/20: unfilter, Department of Psychiatrie, Campus Charité Mitte, Charitéplatz 1, 10117 Berlin, Geländeadresse: Bonhoefferweg 3

unfilter shows drawings that represent the internal pictures of our environment that our subconsciousness creates by constantly filtering what we perceive.

Sunday, 07/21: unfinished, Hegelplatz, Dorotheenstraße 24, 10117 Berlin

unfinished is an opportunity to reflect and round up the exhibition together with all the artists, curators, former members of the KHG, staff of Humboldt University and visitors of the exhibition.

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Im Rahmen von unselect zeigt die Kleine Humboldt Galerie am 14. Juli die Tanzperformance To: my future body.

„To: my future body ist als intergeneratives Tanzprojekt im Rahmen des Vermittlungsprogramms der KW Institute for Contemporary Art entstanden. Das Stück wird mit freundlicher Unterstützung der KW in einer abgewandelten Form unter der Leitung der Choreographin Patricia Woltmann wiederaufgeführt.“

**“To: my future body” was developed as an intergenerational dance-project within the educational programme of the KW Institute for Contemporary Art. With friendly support of the KW Institute, an adjusted re-enactment of the piece under the guidance of choreographer Patricia Woltmann will be performed at the unselect exhibition festival. https://www.kw-berlin.de/en/to-my-future-body/

Participating dancers:
Carsten Horn, J. K. Langford, Johannes Berger, Maria Martinez, Marett Klahn, Marie Purschke, Signe Tveskov

Sound artist:
Norbert Lang